Gefakte Comments

Bei meinem letzten Artikel schrieb ein gewisser T.Hacker einen Comment, welcher wollte das ich meinen Blog zum wohle der oberfränkischen FDP vom Netz nehme. Nachdem ich Thomas darauf angesprochen hatte, kam heraus das er nicht mal wußte das ich einen Blog habe…

Nun ist die Frage wer schrieb den Comment? Und vorallem warum? Es war laut IP-Finder irgendjemand der am 10 Juni in Ochsenfurt war.

Juhu! Ich bin in der Zeitung!

Lange ist es her das ich in meinen Blog etwas geschrieben habe. Aber da nun die Medien auf ihn aufmerksam wurden sollte ich vielleicht wieder etwas schreiben.

Heute am 5. Juni schrieb der Fränkische Tag über mich:

Erst vor wenigen Wochen wurde der 1982 geborene Student aus Bayreuth einstimmig in seinem Amt als Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen bestätigt. In seinem Internet-Blog feiert er den notorischen Rechts-Rock der Band Böhse Onkelz als Ausdruck unbeugsamen Individualismus und kritisiert Barack Obama als Sozialisten. Ob ihn seine Attacken gegen die politische Korrektheit ins EU-Parlament tragen werden, muss jedoch bezweifelt werden.

Mein erster Gedanke? Ich bin Jahrgang 1984. Die beiden Artikel auf die der FT glaube ich Bezug nimmt sind hier und hier zu finden. Ich habe Obama kritisiert, das steht außer Frage, aber habe ich ihn als Sozialisten bezeichnet? In der Überschrift habe ich ihn als “Sozi” bezeichnet, was aber auch eine passende Kurzbezeichnung für jeden Sozialdemokraten wäre.

Das die Journalisten des FT sich soviel Mühe gemacht haben auf die letzte Seiten meines Blogs zu blättern um den Böhse Onkelz Artikel zu finden, finde ich schon bewundernswert. Ich bin ein Fan der Böhsen Onkelz, dazu stehe ich. Auf die Diskussion ob die Böhsen Onkelz eine Rechts-Rock Band sind oder nicht wollte ich mich schon damals nicht einlassen und ich will das auch heute nicht. In dem Artikel hatte ich jedoch nur die Bedeutung des Individualismus in der Musik der Böhsen Onkelz betont.

Zum Thema “political correctness”: Ich sage was ich meine, unabhängig davon ob es jemanden stört oder nicht. Das macht mich vielleicht nicht zum geeignetsten Politiker, aber ich werden meinen Geschmack oder meine Überzeugungen sicherlich nicht daran ausrichten was die Presse hören will. Aber ich danke dem FT vielmals, denn dank diesem Artikel verstehe ich viele Lieder der Böhsen Onkelz nun viel besser.

Mein Dank an die Pius-Bruderschaft

Ich bin kein Moslem, noch sonst nicht besonders religiös interessiert, ebenso ist mein Vater. Wenn mich jemand nach meiner Religion fragt habe ich zwei Antworten, ein Zitat von Schiller (“Welche Religion ich bekenne? Keine von allen, die du mir nennst. – Und warum keine? -Aus Religion.”) oder aber ich bin schlechter Buddhist (längeres Thema vll. dafür mal ein eigener Artikel). Trotzdem danke ich hier der Pius-Bruderschaft aus ganzem Herzen, denn sie hat bewiesen das religiöse Intoleranz und Fundamentalismus kein Alleinanspruch der Moslems ist, sondern auch unter den “aufgeklärten” Christen zu finden ist.

Zum Papst muss ich, so glaube ich, nicht viel sagen. Sein Beraterstab gehört fristlos gekündigt und der liebe Benedikt sollte sich davon verabschieden daraufzubauen das Gott und nicht die Kurie ihn zum Papst erhoben hat. Sollte der Papst wirklich von Gott ernannt worden sein, dann hat Gott eindeutig was gegen die Katholiken. Schon beim Eklat mit den Moslems hat der liebe Benedikt keine Verantwortung gegenüber seinem Amt gezeigt, sondern als Gelehrter geredet. Der Papst ist aber kein Gelehrter mehr, auch keine Privatperson mehr. Wie auch ein jeder Regierungschef oder Botschafter repräsentiert der Papst eine Gruppe von Menschen. Und mit seinen Äußerungen tut er den Katholiken und dem katholischen Glauben wirklich nichts gutes.

ICH darf den Papst in diesem Ton korrigieren, denn ich bin eine Privatperson. Frau Merkel darf von dem Papst aber nicht verlangen. Säkularität ist keine Einbahnstrasse, einem öffentlichen Amtsträger steht es nicht zu religiöse Entscheidungen einer Kirche zu beeinflussen. Ist der Staat unabhängig von der Kirche, so ist auch die Kirche unabhängig vom Staat.